Hiltrud Strauß (Pfälzischer Verein Soziale Rechtspflege Kaiserslautern), Jürgen Schmitt (Inspekteur der Polizei), Dr. Udo Gehring (Leitender Oberstaatsanwalt), Philipp Fernis (Staatssekretär JM), Beate Kimmel (Bürgermeisterin KL), Christian Mohr (HdJR)

Kaiserslautern (ots) – Zehn Jahre sind nun vergangen seit das “Haus des Jugendrechts” in Kaiserslautern eingeweiht wurde. Seit September 2009 arbeiten vier verschiedene Bereiche unter einem Dach, um sich um straffällige Jugendliche zu kümmern. Mittlerweile ist die Einrichtung nicht mehr aus der Stadt wegzudenken. Zum zehnjährigen Geburtstag luden die Kooperationspartner am Mittwochmorgen zu einer Feierstunde im Tagungszentrum “Galappmühle” ein.

Rund 50 geladene Gäste besuchten die aufwendig renovierte Mühle am Stadtrand, die einst als Produktionsstätte für Öl und Getreide diente, nun aber als Tagungsstätte vom “Arbeits- und Sozialpädagogischen Zentrum” (ASZ) betrieben wird. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom Blechbläserensemble des Landespolizeiorchesters Rheinland-Pfalz.

Christian Mohr, Leiter des HdJR, eröffnete die Geburtstagsfeier und nahm die Besucher mit auf eine kleine chronologische Reise durch die Anfänge und Entwicklungen des Hauses. Er übernahm im August 2018 die Leitung des HdJR in der Augustastraße und weiß die Vorteile der Einrichtung zu schätzen:

Denn Im Haus des Jugendrechts Kaiserslautern arbeiten Vertreter von Staatsanwaltschaft und Polizei sowie die Jugendhilfe der Stadt- und Kreisverwaltung Kaiserslautern und Mitarbeitende des Pfälzischen Vereins für Soziale Rechtspflege Kaiserslautern.

Mit gebündelten Kräften können die Organisationen enger und schneller zusammenarbeiten und so gegen Jugendkriminalität vorgehen. Doch hierbei steht nicht nur die klassische Verfolgung von Straftaten im Vordergrund. Ein besonderes Anliegen der Verantwortlichen ist es, Jugendliche, die auf die schiefe Bahn geraten sind, mit gezielten Maßnahmen wieder auf den richtigen Weg zu führen.

Der Inspekteur der Polizei Rheinland-Pfalz, Jürgen Schmitt, nutzte die Gelegenheit und reiste am Mittwochmorgen in die Westpfalz, um sich bei allen Kooperationspartnern ausdrücklich zu bedanken. Auch der Staatssekretär des Ministeriums der Justiz, Philipp Fernis, sowie der Leitende Oberstaatsanwalt Dr. Udo Gehring und die Bürgermeisterin Beate Kimmel richteten ihre Grußworte an die Gäste und Mitarbeiter. Hiltrud Strauß leitet den “Pfälzischen Verein für Soziale Rechtspfelge” und fasste zum Abschluss der Veranstaltung die Vorteile der Kooperation zusammen.

Das Polizeipräsidium Westpfalz blickt auf spannende Jahre zurück und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen. |slc

Werbeanzeige